Eda Hamacher
Persönlichkeit- & Bewusstseinscoach
Wer
Bin
Ich?
In den letzten Jahren habe ich mich sowohl psychologisch als auch spirituell intensiv damit auseinandergesetzt, wer ich bin, welche Verletzungen und Glaubenssätze ich habe und inwiefern diese zu meiner Identität geworden sind.
Wer ich war
Von außen betrachtet hatte ich ein Leben, das viele wahrscheinlich als gelungen bezeichnet hätten. Ich war nach meinem Abitur viel gereist, hatte Kommunikationswissenschaften in London studiert und arbeitete als Drehbuchautorin in der Medienbranche. Ich führte eine Beziehung, bekam zwei Kinder.
Die Erwartungen der Gesellschaft – und auch die, die ich selbst an mich hatte – schienen erfüllt.
Wenn mich damals jemand gefragt hätte, hätte ich wahrscheinlich gesagt:
„Ich weiß, wer ich bin und was ich will.
Trotzdem war ich in einigen wichtigen Bereichen meines Lebens nicht glücklich.
Ich war unzufrieden mit meinem Arbeitsumfeld, in dem ich mich trotz großer Leistung nicht wirklich wertgeschätzt fühlte und hatte mich irgendwie damit abgefunden.
Meine Familienverhältnisse waren schwierig, was sich in einer konfliktgeladenen Beziehung widerspiegelte.
Während dieser Zeit stellte ich mir immer wieder eine Frage:
Wenn ich mich selbst wirklich liebe, warum bleibe ich dann in so einer Beziehung?
Erst als der Leidensdruck in meiner Beziehung immer größer wurde, begann ich zu erkennen, dass etwas Grundlegendes in meinem Leben nicht stimmte. Auch wenn ich die Zusammenhänge damals noch nicht verstand, wusste ich, dass ich etwas verändern wollte.
„Transformation passiert nicht in einem Moment, sondern in einem bewussten inneren Prozess.“
Meine persönliche Entwicklung
Die Erkenntnis, dass mein Selbstbild nicht mit meiner Lebenssituation übereinstimmte, war ein Wendepunkt in meinem Leben.
Doch erst, als ich aufhörte, im Außen nach Erklärungen zu suchen und stattdessen den Blick nach innen richtete, begann ich nach und nach zu verstehen, wie ich an diesen Punkt gekommen war.
Ich fing an, mich zu hinterfragen:
Wie konnte es sein, dass ich mich als starke und selbstbewusste Frau wahrnahm und trotzdem eine Beziehung führte, die dauerhaft belastend war?
Eine Beziehung, in der ich immer wieder über meine eigenen Grenzen ging und viel zu viel trug.
Warum schien es für mich in Ordnung zu sein, diesen Zustand auszuhalten?
Ich wollte mehr über mich erfahren und tiefer blicken.
Ich wollte mich verstehen — für mich, aber auch für meine Kinder. Ich wollte das, was mich innerlich belastete, nicht weitergeben.
Zu diesem Zeitpunkt lernte ich meinen spirituellen Lehrer kennen. Die jahrelange intensive Zusammenarbeit mit ihm war besonders prägend für mich. Durch seine Begleitung entwickelte ich ein tieferes Bewusstsein für mich selbst.
Viele Jahre der Selbsterfahrung vertieften meine Wahrnehmung und ich begann, gemeinsam mit meinem spirituellen Lehrer Menschen in ihrer persönlichen und spirituellen Entwicklung zu begleiten.
Durch diese Erfahrungen begann ich zu erkennen, dass meine Stärke aus Schutz entstanden war und ich dafür mein Herz verschlossen hatte.
Vieles, was mich innerlich belastete, hatte sich für mich lange normal angefühlt.
Ich verstand, dass mir konfliktgeladene Beziehungen, das Funktionieren und das Zurückstellen meiner eigenen Bedürfnisse bereits aus meiner Kindheit vertraut waren.
Mir wurde bewusst, dass dieselben Muster auch in meinem Arbeitsleben wirkten. Ich fragte mich, warum ich überdurchschnittlich viel arbeitete, kreativ sehr viel gab und trotzdem Bedingungen akzeptierte, unter denen ich über meine Grenzen ging und nicht entsprechend wertgeschätzt oder entlohnt wurde.
Nach und nach erkannte ich, dass vieles in meinem Leben ein Spiegel dessen war, was ich über meinen eigenen Selbstwert gelernt hatte.
In dieser Zeit machte ich zum ersten Mal die Erfahrung einer tiefen Liebe. Mit meinem späteren Mann erlebte ich, wie es sich anfühlt, sich gegenseitig in seinem Wesen zu erkennen und in seiner Entwicklung und seinem Potenzial zu stärken.
Mein eigener Weg blieb von tiefen persönlichen Prozessen geprägt. Ein großer Einschnitt in meinem Leben war der Verlust meines Mannes. Ich musste akzeptieren, dass ich zum ersten Mal keine Kraft hatte zu funktionieren.
Diese schmerzhafte Erfahrung zeigte mir, welche Überzeugungen über mich selbst und das Leben weiterhin in mir wirkten und welche ich bereits verändern konnte.
Sie lehrte mich, auch in schwierigen Momenten bewusst und bei mir zu bleiben, mein Herz offen zu lassen, meiner Intuition zu folgen und mir selbst mit Liebe, Geduld und Mitgefühl zu begegnen.
Um mich selbst in dieser Zeit tiefergehender zu begleiten und zu verstehen, begann ich die Ausbildung zur Traumatherapeutin.
Die Erfahrungen dieser Jahre veränderten nicht nur meinen Blick auf mich selbst, sondern mein gesamtes Leben. Vieles, was sich früher vertraut angefühlt hatte, konnte ich nicht mehr auf dieselbe Weise weiterleben.
Mit meiner inneren Veränderung veränderten sich auch die Art von Partnerschaft, die ich in mein Leben zog, die Art, wie ich arbeitete, welche Bedingungen ich für mich akzeptierte, mit welchen Menschen ich mich umgab, wie ich meinen Kindern begegnete und wie ich das Leben insgesamt betrachtete.
Diese Erfahrungen bilden heute die Grundlage für meine Arbeit.
„Vertraue dem Prozess.“
Wer ich heute bin
Durch persönliche Erfahrungen und intensive innere Arbeit habe ich gelernt, mich selbst wirklich zu verstehen und immer mehr so zu leben, dass es wirklich mir entspricht.
Ich habe erfahren, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Momenten bei sich zu bleiben.
Ich glaube, dass persönliche Entwicklung nie abgeschlossen ist.
Jede Herausforderung kann uns etwas über uns selbst zeigen, wenn wir bereit sind hinzusehen.
Heute lebe ich mit meinen zwei Kindern und meinem Partner in einem Patchwork-Familienmodell und führe eine liebevolle Beziehung.
Die langjährige innere Arbeit hat mir Frieden geschenkt und mich gelehrt, dem Leben und seinen Prozessen zu vertrauen.
Diese Haltung prägt heute meine Arbeit und die Art, wie ich Menschen auf ihrem eigenen Weg begleite.
„Ich habe gelernt, die Herausforderungen des Lebens, so schwer und schmerzhaft sie auch sein können, als eine Chance für Wachstum zu sehen.“